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Geomantische Aspekte des Hauses

Siegel des Naturtempels v. Marco Pogacnik
Kosmogramm v. Marco Pogacnik in unserem Garten

Der folgendes Text ist aus dem Buch Elementarwesen, Begegnungen mit der Erdseele von Marco Pogacnik.

 

... Ausgangspunkt unseres Seminars war das Tagungshaus Königshorst (jetzt Yogahaus-Ganesha) bei Wustrow. Im 19. Jahrhundert war das Gebäude der Verwaltungssitz einer Domäne des hannoverschen Königs gewesen. 1843 war diesem Teil der Domäne durch die königlich hannoversche Domänenverwaltung der ungewöhnlich ehrenhafte Name Königshorst verliehen worden. Eine solch hohe Auszeichnung müsste eigentlich überraschen, gäbe es nicht geheimnisvolle Hintergründe, die sich mir in den wenigen Tagen meiner Anwesenheit  in Königshorst offenbaren sollten.

 

Meine Untersuchung des wendländischen Landschaftstempels ergaben, dass Wustrow zusammen mit Königshorst eines der drei Hauptzentren des Landschaftstempels darstellte, und zwar handelt es sich um den kreativen Aspekt der Göttin, der in den alten Kulturen im Ritual der Heiligen Hochzeit gefeiert wurde. Demnach kam Königshorst die Rolle des Zentrums für die sakrale Vereinigung von Yin und Yang zu, aus der, unter Kraftaspekten betrachtet, die ganze Schöpfung hervorgeht. Auf verblüffende Weise war mit der Verleihung des Namens Königshorst (=königliches Adlernest) eine Verbindung zur längst vergessenen sakralen Rolle des Orts geknüpft worden.

 

Mein Erstaunen über die geheimnisvollen Beziehungen der hannoverschen Königsfamilie zum Landschaftstempel des Wendlands wuchs, als ich einen Bericht durchblätterte, der von einem feierlichen Zug des blinden Königs Georg V. mit seinem einundzwanzigjährigem Kronprinzen Ernst August, durch das Wendland handelte. Der Festzug wurde seinerzeit auch fotographisch dokumentiert und zeigt, dass die Bevölkerung ihren König und seiner Begleitung in allen Städten und Dörfern einen in seiner Pracht und Gefühlsentfaltung überschwänglichen Empfang bereitet hat.  Ich kann die ungewöhnliche Intensität der Gefühle der Menschen nur so verstehen, dass der „Triumphzug“ des Königs und des Kronprinzen mit dem uralten Pilgerpfad in Resonanz geriet, auf dem die Bevölkerung des Wendlands zur Zeit der Göttinkultur alljährlich den Landschaftstempel ihres Landes in feierlichem Zug abschritt, um die sakrale Beziehung zum Land zu erneuern und die den Landschaftstempel nährenden Kräfte anzuziehen.

 

Eine dem Bericht beigefügte geographische Karte, in die der königliche Festzug von 1865 eingezeichnet ist, bestätigt dass König Georg V. und Prinz Ernst August am fünften, sechsten und siebten Tag genau den Weg genommen hatten, der die drei Hauptzentren des Landschaftstempels miteinander verbindet: Hitzacker als Zentrum der Jungfraugöttin (=ganzheitlicher Aspekt), Königshorst/Wustrow als Sitz der Muttergöttin (=kreativer Aspekt) und Gorleben-Höhbeck-Schnackenburg als Bereich der schwarzen Göttin (=Wandlungsaspekt) .......

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